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Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, 14. April 2009 um 16:24 Uhr
Let's talk about drugs

Heroin wirkt euphorisierend, schmerzlindernd und zugleich sedierend. Es wirkt vier bis
sechs Stunden und ist für die Organe des menschlichen Körpers nicht toxisch. Weitere
Wirkungen auf den ungewöhnten Körper sind die emetische (gr. Emesis = Brechreiz) und
atemdepressive Wirkung. Daher besteht die Gefahr im Schlaf und/oder an seinem
Erbrochenen zu ersticken. Bei regelmäßigem Konsum baut der Körper stark ab
(Gewichtsverlust, fahle Hautfarbe, Haarausfall, Zahnprobleme, uvm.). Heroin macht bereits
nach kurzer Zeit körperlich abhängig. Entzugserscheinungen sind unter anderem
"heiß/kalt", kalter Schweiß, Magen- u. Darmkrämpfe, Durchfall, Gelenks- und
Knochenschmerzen, Schlaflosigkeit, häufiges Erbrechen
.


Kokain bewirkt im Zentralnervensystem eine Stimmungsaufhellung, Euphorie, ein Gefühl
gesteigerter Leistungsfähigkeit und Aktivität, sowie das Verschwinden von Hunger- und
Müdigkeitsgefühlen. Auf den ungewöhnten Körper kann Kokain relativ lange wirken, auf
den gewöhnten Körper hingegen sehr kurz. Unter der Wirkung von Kokain ist das Ego
stark ausgeprägt. Die Hemmschwelle sinkt. Das Abhängigkeitspotential von Kokain
ist mindestens genauso hoch wie bei Heroin, da man schnell eine starke psychische
Abhängigkeit entwickeln kann. Da die Droge im Vergleich zu anderen Substanzen sehr
teuer ist, treiben sich Dauerkonsumenten oft in den finanziellen und somit sozialen Ruin.

Der Konsum von Cannabis führt zu Stimmungs- und Wahrnehmungsveränderungen
(höhere Empfindlichkeit für Licht, Musik, Farben, Lachdrang), veränderte Zeit-
wahrnehmung, Konzentrationsstörungen und Verlangsamung der Reaktionszeiten.
Cannabis-Konsum bewirkt Gefühle wie Entspannung, innere Ruhe, Ausgeglichenheit,
Wohlbefinden, leichte Euphorie und eine Befreiung von Ängsten. Merkmale sind
Mundtrockenheit, gerötete Augen, die Gliedmaßen werden schwer. Das
Abhängigkeitspotential wird oft und gerne unterschätzt, da Cannabis eher schleichend
abhängig macht. Cannabis kann Depressionen und Psychosen hervorrufen, bei psychisch
labilen Menschen ist daher Vorsicht geboten.

Benzodiazepine wirken im Allgemeinen angstlösend, krampflösend, muskelentspannend,
beruhigend, schlaffördernd und leicht stimmungsaufhellend. Benzodiazepine werden
unterschätzt, da es ein "Medikament" und somit für viele keine Droge ist. Bereits nach
zweiwöchigem Konsum können bei abrupten Absetzen Entzugserscheinungen auftreten.

LSD verändert durch seine pharmakologische Wirkung die individuelle Wahrnehmung so, dass
sie dem Konsumenten als intensives Erleben erscheinen, das Zeitempfinden verändert wird
und Umgebungsereignisse deutlicher hervortreten. Dies wird vom Konsumenten als
Mehrerleben innerhalb einer kürzeren Zeitspanne registriert. Hinzu kommen optische,
sensorische und akustische Halluzinationen.

Drogensubstitutionsmittel (Mundidol, Vendal, Kapanol, Subutex, Methadon…) sind nur
für Opiatabhängige gemacht. Diese Mittel werden ähnlich wie Benzodiazepine gerne
unterschätzt, da sie „Medikamente“ sind. Für Nicht-Süchtige enden Experimente oft
tödlich (Atemstillstand, Koma, … )
Bei Personen ohne Opioiderfahrung können ein bis eineinhalb Milligramm pro
Kilogramm Körpergewicht tödlich sein!). Die Wirkung dieser Mittel ist
hauptsächlich sedierend und führt zu einer starken Abhängigkeit. Als Nebenwirkungen
werden Schwitzen,
Konzentrationsstörungen, Euphorie, Schlafstörungen
(bei manchen Patienten nur bei Entzug des Medikamentes), Hypotonie;
Verstopfung
(da es wie alle Opiate darmlähmend wirkt) beobachtet.

Ein wichtiger (oft unterschätzter ) Punkt ist SAFER USE.
Hier eine gelungene Zusammenfassung:

Wie kann ich mich beim Konsum bestmöglich vor Krankheiten und anderen
Gefahren
schützen?

Generell für alle Drogen:
Vermeide aufgrund des veränderten Bewusstseinszustande verantwortungsvolle
Aufgaben wie das Bedienen von Maschinen oder das Steuern von Fahrzeugen!
Sollten Erste-Hilfe-Maßnahmen zu keiner Besserung bei Unwohlsein führen auf jeden
Fall den Arzt rufen - besser einmal zu oft als einmal zu wenig.

Cannabis:
Achte auf dein psychisches Befinden.
Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen
sollten aufgrund der gefäßerweiternden Wirkung
keine Cannabis-Produkte konsumieren!
Achtung bei Mischkonsum: Wechselwirkung.
Stirn, Nacken und Unterarme kühlen. Für viel Wasser oder Fruchtsäfte sorgen -
Vitamin C!
Frische Luft, Ruhe und Gespräche mit vertrauten Personen helfen bei einem
zu intensiven "Flash".

Kokain:
Achte auf dein psychisches Befinden.
Achtung bei Mischkonsum: Wechselwirkung.
Mischkonsum potenziert das gesundheitliche
Risiko!
Kokain entzieht dem Körper wichtige Mineralien und Vitamine - sorge für ausreichende
Wasser- und Vitaminzufuhr.
Frische Luft!

Heroin:
Verwende IMMER dein eigenes Besteck.
Sorge immer für "frisches, sauberes" Besteck - verwende auch das eigene Besteck nicht
öfter als 1 mal.
Sollte kein eigenes Besteck vorhanden sein, koche das Vorhandene aus.
Erste Hilfe:
Einen Shake erkennt man an den vorhandenen Vergiftungserscheinungen. Konsumenten
gut zudecken, da Schüttelfrostgefahr besteht.
Bei Krampfanfällen Person nicht festhalten, Gegenstände aus dem Weg räumen,
Kissen unter den Kopf legen.
Atemstillstand o. Bewusstlosigkeit: Sofort den Notarzt rufen und die Anweisungen
befolgen.

Benzodiazepine:
Benzos sind Tabletten und dürfen NIE injiziert werden. Durch Ablagerungen in den Venen
kann dies zu einem Venenverschluss führen. Im schlimmste Fall: Amputation der Körperstelle.
Vermeide Mischkonsum aufgrund der Wechselwirkungen.
Mischkonsum mit Heroin erhöht die Gefahr eine Atemdepression.
Allgemein erhöhte Unfallgefahr durch Muskelerschlaffung.

LSD:
Nie in psychisch schlechter Verfasssung konsumieren - Gefahr eines Horrortripps.
Achtung bei der Dosierung - die LSD-Konzentration kann stark varrieren.
Besorge einen Tripsitter (der natürlich nicht konsumiert) der schnell genug reagiert, wenn du
zB denkst ein Vogel zu sein.
Versuche Gedanken möglichst ins Positive zu leiten.
Versuche dich auf den Trip vorzubereiten und verarbeite das Erlebte auch.
Methadon:
Achtung bei Mischkonsum aufgrund der Wechselwirkung.
Methadon sollte aufgrund der heftigen Entzugserscheinungen nie abrupt abgesetzt werden.
Bei Injektion kann es zu einem lebensgefährlichem Shake kommen.
Diese Zusammenfassung soll niemanden animieren Drogen zu konsumieren. 
Der Text soll nur als Kurzinfo dienen. Weitere Infos findet ihr auf diversen
"Info-Sites"...


zwar keine Droge, aber eine gefährliche Möglichkeit in einen Rauschzustand zu kommen,
vor der wir warnen wollen:
Das OHNMACHTSSPIEL

Beim Ohnmachtsspiel ist das Ziel, wie der Name schon erahnen lässt, die absichtlich
herbeigeführte Ohnmacht eines „Mitspielers“. Der Jugendliche beginnt dabei zu
hyperventilieren (extrem schnelles, minutenlanges ein- und ausatmen).
Dann wird noch während des Atmens entweder Druck oder ein Schlag auf die
Halsschlagader ausgeübt. Durch diesen Druck oder Schlag fällt der Jugendliche kurzzeitig
in Ohnmacht.
Oftmals fühlt man sich nach dieser Prozedur „schwummrig“ oder euphorisiert.
Die Jugendlichen versuchen dadurch andere Bewusstseinszustände zu erreichen
ohne Substanzen zu sich zu nehmen.
Das Ohnmachtsspiel hat bereits in mehreren Ländern zu Todesfällen geführt
(in Amerika gab es bereits 82 Todesfälle von Jugendlichen zwischen 6 – 19 Jahren
in den Jahren 95 bis 07 die mit dem Spiel in Zusammenhang gebracht wurden).
Die Gefahren sind weitläufig. Sie reichen vom Hirnschlag bis hin zur unabsichtlichen
Strangulation.


Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 10. Juni 2010 um 12:49 Uhr
 

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